Mayrhofen und die benachbarten Orte Finkenberg und Hippach liegen inmitten Österreichs und Nord-Tirols am Alpenhauptkamm. Die Menge an komfortablen Start- und Landeplätzen rund um Mayrhofen machen das Revier zu einem klasse Übungsrevier.
Die Infrastruktur ist vorzüglich und gerade an den Startplätzen Richtung Mayrhofen lädt die enorme Höhe über dem Tal zu wunderschönen Flügen ein.
Die Startplätze oberhalb von Mayrhofen lassen sich mit der Penkenbahn bzw. der Ahornbahn erreichen, gemeinsamer, im Fahrpreis inbegriffener Parkplatz an der Ahornbahn.
Die Startplätze oberhalb von Finkenberg lassen sich mit der Finkenbergbahn erreichen, im Fahrpreis inbegriffener Parkplatz an der Finkenbergbahn.
Die Startplätze oberhalb von Hippach am Melchboden lassen sich nur bei Schneefreiheit der Zilltertaler Höhenstraße 2xtäglich mit dem Bus oder per Fliegertaxi erreichen, ein Haltestelle gibt es
gegenüber der Bruggerstube in Hollenzen
Von jedem Startplatz aus lässt sich eine große Auswahl an Landeplätzen ansteuern. Bis auf die Windverhältnisse (siehe Schwierigkeiten) sind die Flüge eher unproblematisch. Als Streckeneinstieg
eignen sich nur die Startplätze Richtung Zillertal, hier sei vor allem auf den Startplatz am Arbiskopf(Melchboden) an der Zillertaler Höhenstraße hingewiesen.
Der Streckeneinstieg vom Weststartplatz an Bergstation der Finkenbergbahn ist eher schwierig, da von hier aus erst das Tuxertal bis Mayrhofen abgeflogen werden muss.
Toplanden ist zumindest bei Winterbetrieb nur auf dem Plateau am Südstartplatz unterhalb der Bergstation der Finkenbergbahn erlaubt. Der Skilift muss mit ausreichend Sicherheitsabstand überflogen
werden, Höhe kann hinter dem Plateau über der Piste abgebaut werden. Bitte nur auf dem Plateau landen, da der Liftbetreiber sich sonst beschwert.
Dominanter Inntalwind ist oft störend, genau wie Turbulenzen, die bei der Südpassage des Sessellifts lauern. Störend kann auch die 'Kabelage' der Penkenbahn sein. Daher weiträumig umfliegen! Das
Unterfliegen der Penkenbahn ist, trotz geradezu prädestinierter Trassenführung, untersagt.
Bei starkem Inntalwind entsteht südlich von Mayrhofen zwischen Ahorn und dem Felsvorsprung des Penken eine Düse. Entweder mit genügend Höhe überfliegen oder am Ahorn entlangsoaren.
Das Zillertal ist zudem enorm Südföhnanfällig. Meist bricht der Südföhn hier zuerst durch, und dies plötzlich und stark. Baut sich Südföhn auf, kann dieser schnell und gewaltsam das ganze
Zillertal erfassen. Aus diesem Grunde sollte das Gebiet bei entsprechenden Vorhersagen gemieden werden, sind Föhnanzeichen zu erkennen, muss sofort gelandet werden. Ein guter Anzeiger für
einsetzenden Föhn ist der Stillupsee: deutlich rauhe Oberfläche -> Landen.
Der Landeplatz in Finkenberg ist oft mit wechselnden Winden versehen, daher während des Anflugs immer auf Änderungen achten. Der Windsack auf dem Seilbahnmast zeigt nicht immer den wahren Wind
an, die Fahnen am Seilbahnparkplatz sind ein besserer Indikator.
Im Sommer ist der Landeplatz in Finkenberg thermisch aktiv und kann schwierig anzufliegen sein.
Grundsätzlich immer den Talwind des Zillertales im Auge behalten, er kann unvermittelt sehr stark werden und Gleitschirme leicht verblasen.
Aktuelle Wetterprognosen für Mayrhofen findet ihr natürlich auf unserer Wetterseite.